🤖 AGENTS
Google patzt — und alle anderen sowieso
Google hat auf der I/O 2026 eine ganze Armada neuer KI-Agenten vorgestellt. The Verge fragt trotzdem: Wenn nicht mal Google das hinkriegt — wer dann?
Google hat auf der I/O 2026 eine ganze Armada neuer KI-Agenten vorgestellt. The Verge fragt trotzdem: Wenn nicht mal Google das hinkriegt — wer dann?
Was Google angekündigt hat
Auf der I/O zeigte der Konzern Agenten für Recherche, Eventplanung und Zusammenfassungen. Klingt nach dem üblichen Demo-Theater. Diesmal aber mit ernsthafter Infrastruktur dahinter.
- Recherche-Agent:** durchsucht Web, Mail und Drive parallel
- Planning-Agent:** organisiert Events end-to-end
- Summary-Agent:** komprimiert Meetings und Dokumente
- Verteilung:** direkt in Workspace, Search und Android integriert
Timeline der Agent-Hoffnung
- 2023:** AutoGPT geht viral, liefert nichts
- 2024:** Devin, das "AI-Engineer-Märchen", floppt im Alltag
- 2025:** OpenClaw wird Open-Source-Hit und setzt den Standard
- 2026:** Google zieht nach — und steht trotzdem unter Druck
✅ Pro
- Google hat Daten, Distribution und Modelle in einer Hand
- Workspace-Integration ist ein echter Hebel
- Gemini-Modelle sind technisch konkurrenzfähig
❌ Con
- Vergangene Agent-Demos liefen on stage, nicht im Alltag
- OpenClaw als Open-Source-Konkurrenz wächst schneller
- Nutzer trauen Google-Assistenten seit Bard-Debakel weniger
💡 Was das bedeutet
Wenn der Konzern mit der breitesten Datenbasis und der besten Verteilung Agenten nicht zum Laufen kriegt, ist das ganze Genre in Gefahr. Für alle, die Agent-Workflows in ihren Stack bauen, heißt das: nicht auf einen Anbieter setzen, sondern OpenClaw-Stack und proprietäre APIs parallel testen.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Google hat die besten Karten — und genau deshalb wird es peinlich, wenn die Agenten wieder nur auf der Bühne funktionieren.
Quelle: The Verge AI
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