🤖 AGENTS
Microsoft hetzt 100 KI-Agenten auf Windows
Microsoft hat ein Multi-Agenten-System namens MDASH gebaut, das Sicherheitslücken in der eigenen Software jagt. Die Bilanz beim letzten Patch Tuesday: 16 Funde, vier davon ...
Microsoft hat ein Multi-Agenten-System namens MDASH gebaut, das Sicherheitslücken in der eigenen Software jagt. Die Bilanz beim letzten Patch Tuesday: 16 Funde, vier davon kritisch.
Was MDASH macht
Über 100 spezialisierte KI-Agenten arbeiten parallel an einem Ziel: Schwachstellen finden. Sie debattieren miteinander, widersprechen sich und prüfen gegenseitig ihre Befunde. Klassisches Red-Team-Prinzip — nur eben mit Bots statt Hackern.
Die Zahlen zum Launch
- 100+** — Agenten im System
- 16** — gefundene Sicherheitslücken zum Patch Tuesday (12. Mai)
- 4** — davon kritisch eingestuft
- 0** — Infos zu den verwendeten Modellen
✅ Pro
- Skaliert besser als jedes menschliche Security-Team
- Debattier-Mechanik reduziert Halluzinationen
- Liefert nachweisbare Ergebnisse, keine PR-Folien
❌ Con
- Microsoft schweigt zu den eingesetzten Modellen
- Keine Aussage zu False Positives
- Black Box: Niemand weiß, wie die Agenten priorisieren
💡 Was das bedeutet
Security-Forschung wird automatisiert — und zwar nicht in der Theorie, sondern direkt im größten Betriebssystem der Welt. Wer Bugs jagt, konkurriert ab jetzt mit Agenten-Schwärmen, die nie schlafen. Bug-Bounty-Programme werden sich neu sortieren müssen.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Endlich mal ein Agenten-Hype mit Zahlen statt Zukunftsversprechen — aber dass Microsoft die Modelle geheim hält, riecht nach Marketing-Vorbehalt.
Quelle: The Decoder
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