GitHub killt Copilot-Werbung nach Entwickler-Aufstand
Microsoft hat eingeknickt. GitHub hat die Funktion entfernt, mit der Copilot ungefragt Werbe-"Tipps" in fremde Pull Requests knallte — nachdem Entwickler weltweit Sturm liefen.
Was passiert ist
GitHub dachte, es sei eine gute Idee, Copilot-Werbung direkt in Pull Requests einzubauen. Wer den Namen "Copilot" in einem PR erwähnte, bekam automatisch einen "Tipp" reingedrückt. Im Klartext: Microsoft hat den Code-Review-Prozess als Werbefläche missbraucht.
Der Bullshit im Detail
- Was GitHub sagte:** "Tipps" — als wäre es ein hilfreiches Feature
- Was es wirklich war:** Werbung in der Kerninfrastruktur von Millionen Entwicklern
- Wer es entschied:** Product Manager, die offenbar noch nie einen PR reviewed haben
- Wie lange es dauerte:** Genau so lange, bis die Community explodierte
Der Rückzieher
GitHubs eigener Product Manager nannte es ein "Fehlurteil". Kein Spin, kein "wir optimieren das Erlebnis" — ein direktes Eingeständnis. Das passiert bei Microsoft ungefähr so oft wie ein Windows-Update ohne Neustart.
💡 Was das bedeutet
GitHub ist die wichtigste Plattform für Open-Source-Entwicklung. Wenn Microsoft dort Werbung in den Code-Review-Prozess einschleust, untergräbt das Vertrauen — das einzige, was GitHub von GitLab und Forgejo unterscheidet. Dass sie so schnell zurückrudern mussten, zeigt: Die Developer-Community lässt sich nicht alles gefallen.
✅ Pro
- Microsoft hat wenigstens schnell reagiert
- Product Manager hat den Fehler öffentlich zugegeben
❌ Con
- Dass es überhaupt jemand abgesegnet hat, ist unfassbar
- Zeigt, wie Microsoft GitHub wirklich sieht: als Umsatzmaschine
- Vertrauen ist schneller zerstört als repariert