OpenAI stampft den Porno-Modus wieder ein
Kurz war er da, jetzt ist er weg: OpenAIs „Erotic Mode" für ChatGPT ist Geschichte. Mal wieder killt das Unternehmen ein Feature, bevor es richtig warm wurde.
Die Pannenserie der letzten Woche
OpenAI hat sich in den vergangenen Tagen systematisch selbst zerlegt. Ein Nebenprojekt nach dem anderen fliegt raus. Der Erotik-Modus ist nur das jüngste Opfer einer Firma, die offenbar nicht mehr weiß, was sie eigentlich will.
💡 Was das bedeutet
Sam Altmans Laden hat ein Fokus-Problem. Statt die Kernprodukte zu verbessern, werden Features angekündigt, halbherzig gelauncht und dann still beerdigt. Wer so arbeitet, verbrennt nicht nur Entwickler-Zeit — sondern auch Vertrauen.
Die Logik dahinter
- OpenAI kündigt Feature an
- Internet dreht durch
- OpenAI bekommt kalte Füße
- Feature wird eingestampft
- Repeat
✅ Pro
- Immerhin: Schnelle Kurskorrektur statt monatelanges Festhalten an Quatsch
❌ Con
- Warum überhaupt launchen, wenn man nicht dahintersteht?
- Entwickler-Ressourcen für Wegwerf-Features verbrannt
- Wirkt planlos und getrieben von Twitter-Hypes
Erst ankündigen, dann einknicken
Das Muster ist inzwischen OpenAI-Tradition. Große Ankündigung, viel Presse, dann leise zurückrudern. Der Erotik-Modus war von Anfang an ein PR-Stunt. Dass er keine Woche überlebt hat, überrascht niemanden, der aufgepasst hat.