Balkonkraftwerk steuert sich jetzt selbst
Ein neues Open-Source-Projekt macht Balkonkraftwerke schlau. Das System analysiert Wetterdaten, kennt deinen Stromtarif und entscheidet selbst, wann der Speicher lädt — und wann er Strom ins Hausnetz drückt.
Wie das funktioniert
Das Projekt koppelt ein Balkonkraftwerk mit Speicher direkt an Home Assistant. Die Software zieht Wetterprognosen, berechnet die erwartete Solarproduktion und steuert die Ladezyklen automatisch. Kein manuelles Rumschalten mehr.
Unterstützt werden dynamische Stromtarife wie Tibber oder aWATTar. Ist der Börsenstrompreis niedrig, lädt der Speicher aus dem Netz. Ist er hoch, speist das System ein.
Was drinsteckt
- Wetteranalyse:** Automatische Prognose der Solarproduktion
- Tarifsteuerung:** Dynamische Anpassung an Börsenstrompreise
- Home Assistant:** Direkte Integration, kein Cloud-Zwang
- Eigenverbrauch:** Maximierung durch intelligente Lade-/Entladezyklen
✅ Pro
- Open Source, keine Abokosten
- Läuft lokal, keine Cloud nötig
- Spart echtes Geld bei dynamischen Tarifen
❌ Con
- Braucht Home Assistant — nichts für Technik-Muffel
- Kein echtes KI-Modell, sondern regelbasierte Automatisierung
- Nur sinnvoll mit Speicher-Akku
💡 Was das bedeutet
Smarte Energiesteuerung wird zugänglicher. Wer ein Balkonkraftwerk mit Speicher hat, kann mit diesem System ohne Cloud-Abo und ohne Elektrikerwissen seinen Eigenverbrauch hochschrauben. Aber: Wir reden hier von klassischer Automatisierung, nicht von KI. Kein neuronales Netz entscheidet hier irgendwas — Wettervorhersagen und Preisregeln reichen.