🧪 EXPERIMENTAL
Radxa packt 25 TOPS KI-Power auf den Raspi
Der Raspberry Pi 5 bekommt einen neuen KI-Turbo. Radxa bringt den AICore DX-M1M — einen KI-Beschleuniger im M.2-Format, der direkt auf den Mini-Rechner gesteckt wird.
Der Raspberry Pi 5 bekommt einen neuen KI-Turbo. Radxa bringt den AICore DX-M1M — einen KI-Beschleuniger im M.2-Format, der direkt auf den Mini-Rechner gesteckt wird.
Was drinsteckt
- Name:** AICore DX-M1M
- Leistung:** 25 TOPS (Tera Operations per Second)
- Format:** M.2 — passt in den HAT+ des Raspi 5
- Stromverbrauch:** Gering, keine externe Versorgung nötig
Warum 25 TOPS?
Zum Vergleich: Apples M4-Chip in MacBooks liefert 38 TOPS. Der kleine Radxa-Stick schafft zwei Drittel davon — auf einem 80-Euro-Bastelrechner. Für lokale Objekterkennung, Sprachverarbeitung oder Edge-AI reicht das locker.
✅ Pro
- Kompaktes M.2-Format, einfach nachrüstbar
- 25 TOPS sind ordentlich für die Preisklasse
- Geringe Leistungsaufnahme — perfekt für Dauerbetrieb
❌ Con
- Raspberry Pi 5 hat nur einen M.2-Slot — entweder SSD oder KI
- Software-Support entscheidet über den echten Nutzen
- Preis noch nicht offiziell bestätigt
💡 Was das bedeutet
Maker und Bastler können jetzt ernsthaft lokale KI-Modelle auf dem Raspi laufen lassen — ohne Cloud, ohne Abo, ohne Datenschutz-Kopfschmerzen. Wer smarte Kameras, Sprachassistenten oder Robotik-Projekte baut, braucht genau so einen Stick.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Kein Hype, sondern ein ehrliches Stück Hardware — genau das, was die Maker-Szene braucht, statt dem hundertsten ChatGPT-Wrapper.
Quelle: Heise KI
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