Willison vibe-codet Mac-Apps in Minuten
Simon Willison hat seinen neuen M5 MacBook Pro ausgepackt — und sofort losgelegt. Statt Apples Activity Monitor zu nutzen, hat er sich eigene Performance-Tools mit KI zusammengeklickt.
Was er gebaut hat
Willison war genervt vom Activity Monitor. Also hat er Claude Opus 4.6 und GPT-5.4 ran gelassen und sich SwiftUI-Apps generieren lassen, die seinen Mac überwachen. Ergebnis: funktioniert. Und zwar gut.
Das ist bereits sein zweites Vibe-Coding-Projekt für macOS. Vor ein paar Wochen hatte er sich schon eine Präsentations-App zusammenbauen lassen.
Warum das funktioniert
- 128 GB M5 MacBook Pro** — lokale LLMs laufen flüssig
- SwiftUI** — kompakte Codebasis, passt komplett in den Kontext
- Claude Opus 4.6 + GPT-5.4** — beide beherrschen SwiftUI offenbar solide
💡 Was das bedeutet
Vibe Coding ist kein Spielzeug mehr. Wenn jemand wie Willison — einer der profiliertesten Entwickler im KI-Ökosystem — damit produktive Desktop-Apps baut, verschiebt sich die Grenze. Native macOS-Apps waren bisher eine Domäne für Swift-Spezialisten. Jetzt reicht ein guter Prompt.
✅ Pro
- Schnelle Ergebnisse ohne Swift-Expertise
- Vollständige native macOS-Apps, kein Electron-Müll
- Zwei konkurrierende Modelle liefern beide brauchbaren Output
❌ Con
- Nur möglich bei überschaubarer Codebasis
- Debugging bleibt beim Menschen
- Skaliert vermutlich nicht auf komplexe Apps