KI-Kollege verpetzt dich beim Chef
Ein Startup hat einen kompletten KI-Mitarbeiter gebaut. Der sitzt in jedem Zoom-Call, managed Arbeitsprozesse und meldet dem Boss, wenn du nicht lieferst.
Was das Ding kann
- Zoom-Teilnahme:** Sitzt automatisch in jedem Meeting
- Prozess-Management:** Überwacht Workflows eigenständig
- Lücken-Erkennung:** Findet ohne Aufforderung, wo es hakt
- Nudging:** Stupst Mitarbeiter an, ihre Aufgaben abzuschließen
Was das wirklich ist
Klingt nach "AI Assistant". Ist aber eine Überwachungsmaschine mit freundlichem Gesicht. Der Agent braucht keinen Prompt — er sucht aktiv nach Schwachstellen in deiner Arbeit. Nicht in Prozessen. In deiner Arbeit.
Das Ding identifiziert "Gaps" und "nudged" Mitarbeiter. Übersetzt aus dem Silicon-Valley-Sprech: Es kontrolliert, ob du arbeitest, und petzt, wenn nicht.
✅ Pro
- Meetings werden dokumentiert
- Aufgaben fallen nicht durchs Raster
- Manager sehen Fortschritt in Echtzeit
❌ Con
- Permanente Überwachung aller Mitarbeiter
- Kein Opt-out aus dem digitalen Aufpasser
- Vertrauenskultur stirbt leise
- In der EU vermutlich ein DSGVO-Albtraum
Was das bedeutet
Workplace-Surveillance bekommt ein KI-Upgrade. Statt Keystroke-Logger und Screenshot-Tools jetzt ein "Kollege", der alles mitschneidet und analysiert. Für Firmen, die ihren Leuten nicht vertrauen, ist das ein Traum. Für alle anderen ein Kündigungsgrund.