Mercor-Gründer zerlegt Sequoia öffentlich
Brendan Foody, CEO des KI-Recruiting-Startups Mercor, attackiert einen der mächtigsten VCs im Valley. Sein Vorwurf: Sequoia verkauft dasselbe Equity zu zwei verschiedenen Preisen.
Was Foody konkret behauptet
Top-Firmen wie Sequoia würden bei Finanzierungsrunden tricksen. Sie zeichnen offiziell zur hohen Bewertung — kaufen aber heimlich günstigere Sekundär-Anteile. Das pumpt die Schlagzeilen-Valuation auf, während der echte Einstiegspreis viel niedriger liegt.
Sequoia is just one of the top firms that sells same equity at two different prices.— Brendan Foody, CEO Mercor
So funktioniert der Trick
- Primary-Runde:** VC investiert zur Rekord-Bewertung → PR-Knaller
- Secondary-Deal:** Gleicher VC kauft Mitarbeiter-Anteile zum Discount
- Mischkalkulation:** Effektiver Einstiegspreis liegt deutlich unter Schlagzeile
- Gewinner:** VC sichert sich Upside ohne volles Risiko
- Verlierer:** Mitarbeiter, Gründer, spätere Investoren
💡 Was das bedeutet
Wenn ein 26-jähriger Gründer einen der mächtigsten VCs der Welt öffentlich angreift, ist das kein Versehen — das ist Strategie. Foody legt offen, was viele in der Szene flüstern: Die Mega-Bewertungen im KI-Hype sind teilweise Buchhaltungs-Theater. Für jeden Founder im Funding-Modus ist das eine Warnung, den Termsheet doppelt zu lesen.