Musk gesteht vor Gericht: xAI klaut bei OpenAI
Erste Woche im Prozess Musk gegen Altman. Der reichste Mann der Welt im schwarzen Anzug auf der Zeugenbank — und liefert Schlagzeilen am Fließband.
Was passiert ist
Elon Musk wirft Sam Altman und Greg Brockman vor, ihn bei der OpenAI-Gründung getäuscht zu haben. Er habe Geld für eine Non-Profit gegeben, kein Tech-Imperium finanzieren wollen. Zwischen den Anschuldigungen warnte er mal wieder, KI könne die Menschheit auslöschen.
Der Hammer des Tages
Musk gab im Kreuzverhör zu, dass seine eigene Firma xAI OpenAI-Modelle distilliert. Heißt im Klartext: Grok lernt von ChatGPT. Im Gerichtssaal soll man hörbar nach Luft geschnappt haben.
Sie haben mich reingelegt. Ich dachte, ich finanziere die Rettung der Menschheit.— Elon Musk, vor Gericht
Die wichtigsten Zahlen
- $45 Mio.** — Musks ursprüngliches Investment in OpenAI
- 0 $** — was er heute davon hält
- Mehrere** — Ex-OpenAI-Mitarbeiter, die Musk für xAI abgeworben hat
- 1** — Geständnis zu Modell-Distillation
Timeline des Bruchs
- 2015:** Musk gründet OpenAI mit Altman als Non-Profit
- 2018:** Streit um Kontrolle, Musk steigt aus
- 2023:** Musk gründet xAI, baut Grok
- 2024:** Erste Klage gegen OpenAI
- 2026:** Showdown im Gerichtssaal
💡 Was das bedeutet
Musks Distillation-Geständnis ist der eigentliche Knaller. Wer öffentlich sagt, KI sei eine existenzielle Bedrohung, und gleichzeitig die Modelle des Konkurrenten ausliest, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Der Prozess wird zur PR-Katastrophe — für beide Seiten.