OpenAI killt Sora — war alles nur Datenklau?
Sechs Monate. So lange durfte Sora leben. Letzte Woche hat OpenAI sein Video-Tool abgeschaltet — und die Gerüchteküche kocht über.
Was wir wissen
Sora ging Ende 2025 an den Start. Das Tool konnte KI-Videos generieren und hatte ein Feature, das jetzt zum Problem wird: User konnten ihre eigenen Gesichter hochladen. Millionen haben das gemacht. Jetzt ist der Laden dicht.
Die unbequeme Frage
OpenAI sagt: strategische Neuausrichtung. Kritiker sagen: Die hatten, was sie wollten. Denn Sora hat massenhaft biometrische Daten gesammelt — Gesichter, Mimik, Bewegungsmuster. Alles freiwillig hochgeladen von arglosen Nutzern.
Wir haben die Entscheidung getroffen, Sora einzustellen, um unsere Ressourcen auf unsere Kernprodukte zu konzentrieren.— OpenAI, offizielle Stellungnahme
💡 Was das bedeutet
Wenn der Verdacht stimmt, hat OpenAI einen der größten Gesichtsdaten-Pools der Welt aufgebaut — und die User haben freiwillig mitgemacht. Das wäre kein Bug. Das wäre das Feature.
📅 Timeline
- September 2025:** Sora startet öffentlich
- Oktober 2025:** Face-Upload-Feature geht live
- März 2026:** OpenAI schaltet Sora ab
- März 2026:** TechCrunch deckt Hintergründe auf
✅ Pro
- OpenAI hat Sora-Nutzern Refunds angeboten
- Offizielle Erklärung klingt plausibel
❌ Con
- Sechs Monate sind absurd kurz für ein Flaggschiff-Produkt
- Face-Upload war unnötig für Video-Generierung
- Keine klare Aussage, was mit den Gesichtsdaten passiert
- Timing stinkt