💰 GELD
Google und Blackstone bauen KI-Cloud-Riesen
Alphabet macht gemeinsame Sache mit dem weltgrößten Vermögensverwalter. Ziel: CoreWeave und Co. aus dem KI-Cloud-Geschäft drängen.
Alphabet macht gemeinsame Sache mit dem weltgrößten Vermögensverwalter. Ziel: CoreWeave und Co. aus dem KI-Cloud-Geschäft drängen.
Der Deal in Zahlen
- $5 Mrd.** — Eigenkapital von Blackstone zum Start
- Mehrheitseigner:** Blackstone, nicht Google
- Konkurrent #1:** CoreWeave, aktuell Liebling des KI-Cloud-Marktes
- Struktur:** Joint Venture, eigenständige Firma
Was konkret passiert ist
Google und Blackstone gründen eine neue Firma, die GPU-Kapazitäten für KI-Training und Inferenz vermietet. Blackstone schießt die Milliarden, Google bringt Technologie und Know-how. Bekanntgegeben wurde der Deal am Montag.
✅ Pro
- Google bekommt Skalierung ohne eigene Bilanz zu sprengen
- Blackstone diversifiziert in den heißesten Infrastrukturmarkt
- Direkter Angriff auf CoreWeaves Quasi-Monopol bei GPU-Vermietung
❌ Con
- Google gibt Kontrolle ab — Blackstone hält die Mehrheit
- Spätstart in einem Markt, in dem CoreWeave seit Jahren liefert
- Joint Ventures dieser Größenordnung sind politisch fragil
💡 Was das bedeutet
Google traut sich offenbar nicht zu, allein gegen CoreWeave und Microsoft zu bestehen — sonst bräuchte es keinen Finanzpartner. Wer GPUs mietet, bekommt bald eine dritte ernsthafte Adresse neben CoreWeave und den Hyperscalern. Das drückt langfristig die Preise für KI-Compute.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wenn der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt einen Private-Equity-Riesen braucht, um im KI-Geschäft mitzuspielen, sagt das mehr über CoreWeaves Vorsprung als über Googles Stärke.
Quelle: Bloomberg Technology
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