Harvey knackt 11 Milliarden — Sequoia zahlt dreifach
Ein Legal-Tech-Startup mit KI-Fokus ist jetzt mehr wert als die meisten deutschen Kanzleien zusammen. Harvey bestätigt eine Bewertung von 11 Milliarden Dollar.
Wer hier Geld reinwirft
Die Investorenliste liest sich wie das Who's Who von Silicon Valley:
- Sequoia Capital** — bereits zum dritten Mal dabei
- Andreessen Horowitz (a16z)** — nie weit weg, wenn KI-Milliarden fließen
- Kleiner Perkins** — Old-School-VC mit neuem Lieblingskind
- Elad Gil** — der Angel, der überall drin steckt
Zahlenbox
- $11 Mrd.** — aktuelle Bewertung von Harvey
- 3×** — so oft hat Sequoia schon nachgelegt
- 4** — Top-Tier-Investoren in einer Runde
Was Harvey eigentlich macht
Harvey baut KI-Tools für Anwälte. Vertragsanalyse, Recherche, Dokumentenerstellung — alles, wofür Großkanzleien bisher Junior Associates um Mitternacht ins Büro gezerrt haben. Das Produkt sitzt offenbar so tief im Workflow, dass die größten VCs der Welt nicht aufhören können nachzulegen.
💡 Was das bedeutet
Legal Tech war jahrelang ein Friedhof für Startups. Zu reguliert, zu konservativ, zu langsam. Dass Harvey jetzt in der Liga von etablierten KI-Giganten mitspielt, zeigt: Die Anwälte haben endlich kapiert, dass KI ihnen Geld spart. Und wo Anwälte Geld sparen, verdient jemand anderes welches.