Meta kauft Cloud-Power für 21 Milliarden Dollar
CoreWeave hat einen neuen Großkunden: Meta. Der Zuckerberg-Konzern sichert sich KI-Cloud-Kapazität für 21 Milliarden US-Dollar — verteilt auf sechs Jahre.
Zahlenbox
- $21 Mrd.** — Vertragswert über sechs Jahre
- $3,5 Mrd.** — durchschnittlich pro Jahr
- 1 Tag** — nach dem Launch von Muse Spark unterschrieben
Warum CoreWeave?
Meta baut seine eigene Infrastruktur wie verrückt aus. Reicht aber nicht. Also mietet man sich bei CoreWeave ein — dem GPU-Cloud-Anbieter, der gerade selbst an die Börse ging und Milliarden einsammelte. CoreWeave hat, was alle wollen: Nvidia-Chips in rauen Mengen.
Die Timing-Frage
Einen Tag vor dem Deal stellte Meta sein neues KI-Modell Muse Spark vor. Kein Zufall. Wer neue Modelle trainieren und ausrollen will, braucht Rechenpower. Und zwar jetzt, nicht in zwei Jahren.
💡 Was das bedeutet
Meta spielt das gleiche Spiel wie Microsoft, Google und Amazon — nur ohne eigene Cloud-Sparte. Zuckerberg muss einkaufen, was die Konkurrenz selbst besitzt. 21 Milliarden Dollar sind kein Investment in die Zukunft. Das ist der Preis, um überhaupt mitspielen zu dürfen.
📅 Timeline
- 2023:** Meta veröffentlicht Llama 2, setzt auf Open Source
- 2024:** Llama 3 erscheint, Meta stockt GPU-Bestellungen massiv auf
- 2025:** CoreWeave geht an die Börse
- 2026:** 21-Milliarden-Deal besiegelt — Meta mietet sich Rechenpower auf Jahre