OpenAI killt Sora nach nur 6 Monaten
OpenAI macht Schluss mit seinem Video-Generator Sora. Sechs Monate nach dem großen Launch ist die App tot.
Was passiert ist
Am Dienstag verkündete OpenAI das Aus — ohne Vorwarnung. "Saying goodbye", schrieb das Unternehmen. Ein Dankeschön an die Community, dann Stecker raus.
Sora war als eigenständige App gestartet worden. Nutzer konnten hyper-realistische Videos per Prompt erzeugen und in einem Social Feed teilen. Das Ding sollte OpenAIs TikTok werden.
Warum Sora sterben musste
Die App hatte zwei massive Probleme:
- Rassistische Inhalte:** Nutzer generierten diskriminierende Videos, die Moderation kam nicht hinterher
- Gewaltdarstellungen:** Der Feed wurde zur Plattform für verstörende Clips
- Sechs Monate:** So kurz hat noch kein OpenAI-Produkt überlebt
💡 Was das bedeutet
OpenAI hat sich mit Sora die Finger verbrannt. Wer eine offene Video-Plattform mit KI-Generierung kombiniert, bekommt genau das, was jede offene Plattform bekommt — nur schneller und in HD. Das zeigt: Generative Video ist technisch machbar, aber gesellschaftlich ungeklärt. Content Moderation bei KI-Video ist ein ungelöstes Problem.
📅 Timeline
- Feb 2024:** Sora wird erstmals als Research Preview gezeigt — das Internet dreht durch
- Sep 2025:** Sora launcht als eigenständige App mit Social Feed
- Mär 2026:** OpenAI stellt Sora ein. Sechs Monate, das war's
Das größere Bild
OpenAI verbrennt gerade Geld und Reputation in Serie. Erst die Führungskrise, dann die Rechtsstreitigkeiten, jetzt ein Produkt-Flop nach einem halben Jahr. Sam Altman verkauft Zukunft — aber die Gegenwart liefert Rückschläge.