80% der britischen Fabriken werden gehackt
Vier von fünf britischen Herstellern wurden im letzten Jahr Opfer eines Cyberangriffs. Das zeigt eine neue Studie von ESET — und die Zahlen sind brutal.
Die harte Realität
Produktionsausfälle, Umsatzverluste, zerstörte Lieferketten. Was früher der Ausnahmefall war, ist heute Alltag in Großbritanniens Industrie. Die Angreifer treffen gezielt dort, wo es am meisten wehtut: auf dem Shopfloor.
Zahlenbox
- ~80%** — der britischen Hersteller melden Cyberangriffe im letzten Jahr
- Häufigste Folge:** Produktionsstillstand in der Fabrik
- Zweitgrößter Schaden:** Umsatzeinbruch durch Lieferkettenunterbrechung
- Quelle:** ESET-Studie, April 2026
Warum gerade Fabriken?
Fertigungsbetriebe laufen oft mit veralteter Software. Industriesteuerungen wurden gebaut, als "Firewall" noch ein Fremdwort war. Viele Systeme hängen mittlerweile am Netz — ohne je dafür gedacht gewesen zu sein.
✅ Pro
- Industrie erkennt das Problem endlich als systemisch
- Mehr Aufmerksamkeit bedeutet mehr Budget für Security
❌ Con
- Legacy-Systeme lassen sich nicht einfach patchen
- Fachkräftemangel in der OT-Security ist massiv
- Jeder Stillstand kostet sofort echtes Geld
💡 Was das bedeutet
Cyberangriffe auf die Fertigung sind kein IT-Problem mehr — sie sind ein Wirtschaftsrisiko. Wer heute eine Fabrik betreibt und kein Sicherheitskonzept für seine OT-Infrastruktur hat, spielt russisches Roulette mit seiner Lieferkette. Und die Kunden zahlen am Ende mit.