Betrüger pushen Malware als OpenAI-Projekt
Auf Hugging Face hat ein gefälschtes Repository die Trending-Liste gekapert. Es gab sich als offizielles OpenAI-"Privacy Filter"-Projekt aus und verteilte Schadsoftware.
Was konkret passiert ist
Hacker erstellten einen Account namens "openai-inf". Sie luden ein Repository namens "openai-pflan" hoch. Das Ding sah täuschend echt aus. Es landete auf der Trending-Liste der KI-Plattform. Wer die Datei "setup.py" herunterlädt, infiziert seinen Windows-Rechner.
- Schadsoftware:** Ein Infostealer namens "BlazeStealer"
- Ziel:** Diebstahl von Cookies, Passwörtern, Krypto-Wallets
- Plattform:** Hugging Face, eine zentrale Anlaufstelle für KI-Entwickler
💡 Was das bedeutet
Jeder Entwickler, der nach nützlichen Tools sucht, ist jetzt ein Ziel. Hugging Face ist wie ein App Store für KI-Modelle. Wenn dort schon gefälschte OpenAI-Projekte stehen, ist Vertrauen futsch. Die Schwelle für solche Angriffe sinkt rapide.
So funktioniert der Betrug
Die Betrüger nutzen den guten Namen von OpenAI. Sie hoffen auf blindes Vertrauen. Die Datei "setup.py" enthält den bösartigen Code. Nach der Installation sammelt die Malware heimlich Daten und sendet sie an Server der Angreifer.
This incident highlights the growing trend of attackers abusing AI platforms to distribute malware.— BleepingComputer