Cleverbuy pleite: 1.000 Strafanzeigen gegen den Chef
Die Ankaufplattform Cleverbuy ist am Ende. Geschäftsbetrieb eingestellt, Insolvenz angemeldet, und gegen den Geschäftsführer laufen über 1.000 Strafanzeigen.
Die Zahlen des Desasters
- 1.000+** — Strafanzeigen gegen den Geschäftsführer
- 115** — Betrugsfälle aktuell vor Gericht
- 0** — laufende Geschäftstätigkeit
Was Cleverbuy war
Cleverbuy kaufte gebrauchte Elektronik an — Handys, Tablets, Laptops. Kunden schickten ihre Geräte ein und sollten dafür Geld bekommen. Simpeltes Geschäftsmodell der Welt.
Was schiefging
Das Geld kam nicht. Kunden warteten wochenlang, dann monatelang. Geräte verschwanden, Auszahlungen blieben aus, Support antwortete nicht mehr.
💡 Was das bedeutet
Cleverbuy ist kein KI-Skandal — es ist klassischer E-Commerce-Betrug. Plattform aufbauen, Vertrauen einsammeln, Kunden abziehen. Das Schema ist uralt, nur die Verpackung war digital. Wer gebrauchte Technik verkauft, sollte auf etablierte Plattformen setzen oder direkt vor Ort handeln.
Pro (für Geschädigte)
- Staatsanwaltschaft ermittelt aktiv
- 115 Fälle bereits vor Gericht
- Insolvenzverfahren könnte Restvermögen sichern
❌ Con
- Bei 1.000+ Geschädigten wird die Einzelquote mager
- Insolvenz heißt: Geld ist wahrscheinlich weg
- Verfahren ziehen sich über Jahre