🚨 KI-CRIME
Deepfakes knacken Bank-Logins über Telegram
Cyber-Betrüger umgehen die Liveness-Checks von Banking-Apps mit KI-Werkzeugen, die auf Telegram frei verkauft werden. Der Tatort: ein Geldwäsche-Zentrum in Kambodscha.
Cyber-Betrüger umgehen die Liveness-Checks von Banking-Apps mit KI-Werkzeugen, die auf Telegram frei verkauft werden. Der Tatort: ein Geldwäsche-Zentrum in Kambodscha.
Was konkret passiert
Ein Mitarbeiter öffnet die Banking-App, die fordert ein Selfie. Er lädt das Foto eines fremden Mannes hoch. Bei der Video-Prüfung hält er einfach ein Standbild einer Frau hoch — und kommt durch.
So läuft der Scam ab
- Schritt 1:** Opfer-Daten werden über Romance-Scams oder Phishing abgegriffen
- Schritt 2:** Betrüger kaufen Deepfake-Tools auf Telegram-Kanälen
- Schritt 3:** KI-Gesichter umgehen die "Liveness"-Erkennung der Bank
- Schritt 4:** Konten werden geleert, Geld fließt über Mule-Accounts
💡 Was das bedeutet
Biometrie galt jahrelang als sicherer Ersatz für Passwörter. Wenn eine statische Grafik ausreicht, um Video-Checks zu knacken, ist dieses Versprechen tot. Banken müssen ihre Verifizierung komplett neu denken — und zwar sofort.
“
Die Werkzeuge kosten auf Telegram oft weniger als ein Netflix-Abo.— MIT Technology Review
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer noch glaubt, ein Selfie-Video schützt sein Bankkonto, schickt Betrügern quasi eine Einladung per Einschreiben.
Quelle: MIT Technology Review
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