🚨 KI-CRIME
FBI jagt Phishing-Service Kali365
Das FBI schlägt Alarm. Eine Phishing-Plattform namens Kali365 kapert massenhaft Microsoft-365-Konten — und umgeht dabei die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Das FBI schlägt Alarm. Eine Phishing-Plattform namens Kali365 kapert massenhaft Microsoft-365-Konten — und umgeht dabei die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Was konkret passiert ist
Kali365 ist Phishing-as-a-Service. Kriminelle mieten den Baukasten, starten Kampagnen und kassieren Session-Tokens. Die Plattform missbraucht OAuth Device Code Authentication, um MFA komplett auszuhebeln.
So läuft der Angriff
- Köder:** Mail mit echtem Microsoft-Login-Link
- Trick:** Opfer gibt Device Code in legitimer MS-Oberfläche ein
- Beute:** Session-Token landet beim Angreifer
- Bonus:** MFA-Prompt wird nie ausgelöst
💡 Was das bedeutet
Wer Microsoft 365 nutzt, ist Zielscheibe. Klassische Anti-Phishing-Schulungen reichen nicht mehr — das Opfer landet auf einer echten Microsoft-Seite. Admins müssen Device Code Flow blockieren oder per Conditional Access einschränken. Sofort.
Pro/Con für die Angreifer
#### Pro
- Funktioniert gegen MFA
- Nutzt legitime Microsoft-Domains
- Kaum durch Tools erkennbar
#### Con
- FBI ist jetzt dran
- Conditional Access stoppt es
- IOCs sind veröffentlicht
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer Device Code Flow nicht abschaltet, ist 2026 selbst schuld — die Anleitung liegt seit Monaten auf dem Tisch.
Quelle: BleepingComputer
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