🚨 KI-CRIME
GitHub kippt 73 Microsoft-Repos wegen Malware
Microsoft-Code auf GitHub hat Passwörter geklaut. Der Konzern musste 73 eigene Repositories vom Netz nehmen — quer durch Azure, Microsoft, Azure-Samples und MicrosoftDocs.
Microsoft-Code auf GitHub hat Passwörter geklaut. Der Konzern musste 73 eigene Repositories vom Netz nehmen — quer durch Azure, Microsoft, Azure-Samples und MicrosoftDocs.
Was konkret passiert ist
Angreifer haben es geschafft, Schadcode in offizielle Microsoft-Repos einzuschleusen. Die Malware war auf Passwort-Diebstahl ausgelegt. GitHub zog den Stecker — mitten in laufenden CI/CD-Pipelines.
- 73** — deaktivierte Microsoft-Repositories
- 4** — betroffene Microsoft-Organisationen auf GitHub
- CI/CD** — Pipelines weltweit unterbrochen
- Supply Chain** — Angriffstyp mit maximaler Reichweite
💡 Was das bedeutet
Wenn Microsofts eigene GitHub-Organisationen kompromittiert werden, ist niemand mehr sicher. Jeder Entwickler, der diese Repos in seine Pipeline gezogen hat, hat potenziell Malware mitausgeliefert. Supply-Chain-Angriffe sind die neue Königsdisziplin — und Microsoft hat den Angreifern gerade die Bühne geliefert.
✅ Pro
- Schnelle Reaktion: GitHub und Microsoft haben sofort gehandelt
- Transparente Abschaltung statt stillem Patch
❌ Con
- 73 Repos heißt: Das Problem war lange nicht entdeckt
- Wer hat den Code in der Zwischenzeit geforkt?
- Vertrauen in offizielle Microsoft-Repos ist beschädigt
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wenn nicht mal Microsoft seine eigenen Repos sauber hält, kann sich kein Entwickler mehr blind auf "offizielle Quellen" verlassen.
Quelle: BleepingComputer
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