🚨 KI-CRIME
Glassworm-Botnet zerschlagen, Dev-Rechner verseucht
Forscher haben das Glassworm-Botnet lahmgelegt. Es griff Entwickler über Supply-Chain-Attacken an — und nutzte die Solana-Blockchain als Command-and-Control.
Forscher haben das Glassworm-Botnet lahmgelegt. Es griff Entwickler über Supply-Chain-Attacken an — und nutzte die Solana-Blockchain als Command-and-Control.
Was konkret passiert ist
Glassworm infizierte gezielt Developer-Maschinen über manipulierte Pakete. Die Steuerung lief nicht über klassische Server, sondern über Solana-Transaktionen und das BitTorrent-DHT-Netzwerk. Das machte den Takedown bisher fast unmöglich.
Zahlenbox
- 2** — exotische C2-Kanäle: Solana-Blockchain + BitTorrent DHT
- 0** — zentrale Server zum Abschalten
- 1** — koordinierte Takedown-Aktion hat trotzdem funktioniert
✅ Pro
- C2 über Blockchain: zensurresistent
- DHT-Fallback: kein Single Point of Failure
- Zielgruppe Developer: maximaler Hebel für Supply-Chain-Angriffe
❌ Con
- Blockchain-Transaktionen sind öffentlich — Forscher konnten mitlesen
- DHT-Netzwerk lässt sich mit Sinkholes fluten
- Sobald die Infrastruktur entlarvt ist, ist sie tot
💡 Was das bedeutet
Wer npm, PyPI oder VS-Code-Extensions installiert, ist die neue Angriffsfläche. Ein einziges verseuchtes Paket reicht — und der eigene Build-Server verteilt den Schadcode weiter. Blockchain-C2 ist kein Hype mehr, sondern Standard-Werkzeug für ernsthafte Akteure.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Glassworm ist tot, das Konzept lebt — der nächste Botnet-Betreiber kopiert das Setup noch dieses Jahr.
Quelle: BleepingComputer
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