🚨 KI-CRIME
Hacker hatten Monat Vorsprung auf VPN-Lücke
Check Point hat am Montag einen Notfall-Patch für eine kritische Zero-Day-Lücke in seinen VPN-Produkten veröffentlicht. Doch Ransomware-Banden waren schon seit Mai drin.
Check Point hat am Montag einen Notfall-Patch für eine kritische Zero-Day-Lücke in seinen VPN-Produkten veröffentlicht. Doch Ransomware-Banden waren schon seit Mai drin.
Was konkret passiert ist
Die Lücke trägt die Kennung CVE-2026-50751 und erlaubt das Umgehen der Authentifizierung. Betroffen sind Remote Access VPN und Mobile Access. Check Point bemerkte die verdächtige Aktivität erst am 4. Juni — und brauchte vier weitere Tage bis zum Fix.
📅 Timeline
- 7. Mai:** Erste Angriffe auf die Lücke beginnen
- Anfang Juni:** Attacken nehmen massiv zu
- 4. Juni:** Check Point startet Untersuchung
- 8. Juni:** Notfall-Patch wird veröffentlicht
Zahlen, die wehtun
- 32 Tage** — Vorsprung der Angreifer auf den Hersteller
- 0** — Tage, die Admins zum Reagieren hatten
- 1** — CVE-Nummer, die jetzt jeden Security-Chef nervös macht
“
Wir haben am 4. Juni mit der Untersuchung begonnen.— Lotem Finkelstein, VP of Research, Check Point
💡 Was das bedeutet
Wer Check Point VPN einsetzt und nicht sofort patcht, ist wahrscheinlich schon kompromittiert. Ransomware-Gruppen nutzen Authentifizierungs-Bypässe gezielt für Initial Access — von dort geht es per Lateral Movement direkt ins AD. Incident-Response-Teams sollten Logs ab dem 7. Mai prüfen, nicht ab Patch-Datum.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Ein Monat Blindflug bei einem Security-Hersteller — das ist nicht nur peinlich, das ist fahrlässig.
Quelle: The Register AI
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