Hacker legen Alkohol-Wegfahrsperren lahm
Ein Cyberangriff auf einen Hersteller von Atem-Alkoholtestern hat Fahrer in den USA kaltgestellt. Wer auf das Gerät angewiesen ist, kam nicht mehr vom Fleck.
Pusten ja, Fahren nein
Die Firma stellt sogenannte Ignition Interlock Devices her — Wegfahrsperren, die erst nach einem negativen Atemtest den Motor freigeben. Gerichte ordnen sie für verurteilte Alkoholsünder an. Nach dem Angriff funktionierten die Geräte nicht mehr korrekt.
- Betroffen:** Fahrer mit gerichtlich angeordneter Wegfahrsperre
- Folge:** Autos ließen sich nicht starten — trotz Nüchternheit
- Ursache:** Cyberattacke auf die Server-Infrastruktur des Herstellers
Kein KI-Angriff, aber ein Warnsignal
Der Hack selbst hat keinen direkten KI-Bezug. Aber er zeigt, was passiert, wenn vernetzte Sicherheitssysteme ausfallen. Je mehr Geräte online hängen, desto größer die Angriffsfläche. Wired berichtet im selben Zug über iranische Hacker, die Krankenhäuser in Maryland lahmlegten, und das FBI, das munter Telefondaten kauft, um Amerikaner zu tracken.
Drei Meldungen, ein Muster: Digitale Infrastruktur ist fragiler, als alle zugeben wollen.