Kidron knöpft sich Tech-Bosse vor
Regisseurin und Baroness Beeban Kidron ist sauer. In einem Guardian-Interview attackiert die Kinderschutz-Aktivistin Big Tech frontal — und fragt, warum niemand die Kinder schützt.
Was Kidron sagt
Ihr Büro in Nord-London liegt zwischen Schule und Kita. Während draußen Kinder spielen, redet sie drinnen über Dinge, die sie nie wieder vergessen wird. Missbrauch, Manipulation, Algorithmen, die Minderjährige in den Abgrund ziehen.
Warum legt man ein toxisches Produkt in die Hände eines kleinen Kindes?— Beeban Kidron, Baroness und Aktivistin
Wer ist diese Frau?
📅 Timeline
- 1990er:** Kidron dreht "Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns"
- 2012:** Wechsel zum Aktivismus, House of Lords
- 2020:** Age Appropriate Design Code in UK durchgesetzt
- 2026:** Frontalangriff auf Tech-Konzerne wegen Online-Missbrauch
Die Wut hat einen Grund
Kidron hat in ihrer Arbeit Dinge gesehen, die sie nicht mehr loswird. Sie wirft den Plattformen vor, Profit über Kinderschutz zu stellen. Konkrete KI-Tools nennt sie im Interview nicht — der Vorwurf zielt auf das System.
💡 Was das bedeutet
Während die Industrie über AGI und Multi-Agent-Systeme philosophiert, kämpfen Aktivistinnen wie Kidron um das Naheliegende: Kinder vor Plattform-Schäden zu schützen. Der Druck auf Regulierer in UK und EU wächst — und KI-Features für Minderjährige geraten zunehmend ins Visier.