Krypto-Milliardär verklagt Trumps Familien-Projekt
Justin Sun hat 45 Millionen Dollar in Trumps Krypto-Plattform World Liberty Financial gesteckt. Jetzt kommt er nicht mehr an sein Geld ran — und zieht vor Gericht.
Was passiert ist
Der chinesischstämmige Krypto-Milliardär reichte am Mittwoch Klage ein. Bundesgericht San Francisco. Vorwurf: Betrug.
Sun behauptet, er habe im Oktober 2024 WLFI-Token im Wert von 45 Millionen Dollar gekauft. Die Trump-Familie hatte das Projekt persönlich beworben. Als Dankeschön für die fette Investition wurde Sun hofiert — bis er sein Geld abheben wollte.
Zahlenbox
- $45 Mio.** — Suns Investment in WLFI-Token
- Oktober 2024** — Start von World Liberty Financial
- San Francisco** — Bundesgericht, wo die Klage läuft
- 0 Dollar** — was Sun bisher zurückbekommen hat
Der Vorwurf
Sun sagt: Seine Assets wurden gesperrt. Kein Zugriff. Keine Erklärung. Ein ehemaliger Trump-Verbündeter, der plötzlich ausgesperrt wird. Das klingt weniger nach seriösem Finanzprodukt und mehr nach Hütchenspiel mit Blockchain-Anstrich.
💡 Was das bedeutet
Wenn ein Milliardär seine eigenen Token nicht abheben kann, hat Otto-Normal-Anleger erst recht keine Chance. World Liberty Financial trägt den Namen Trump — und genau dieser Name hat Investoren angelockt. Die Klage könnte das gesamte Projekt ins Wanken bringen.
✅ Pro
- Sun hat konkrete Belege (Gerichtsakte liegt vor)
- Bundesgericht, kein Crypto-Schiedsgericht
- Öffentlicher Druck auf prominentes Projekt
❌ Con
- Sun selbst ist kein Unschuldslamm (TRON-Gründer, SEC-Vorgeschichte)
- Klage heißt nicht Verurteilung
- Politische Dimension macht faires Verfahren schwierig