Meta torrентete 80 Terabyte geklauter Bücher
Meta hat sich beim Training seiner KI-Modelle offenbar bedient wie ein Raubkopierer auf einem Schulhof-Laptop. 80 Terabyte urheberrechtlich geschützter Werke soll der Konzern per Torrent gezogen haben — und hofft jetzt, dass ein Supreme-Court-Urteil ihm den Arsch rettet.
Was passiert ist
Autoren haben eine Sammelklage gegen Meta eingereicht. Der Vorwurf: Meta hat massenhaft urheberrechtlich geschützte Werke über Torrent-Netzwerke heruntergeladen, um damit seine KI-Modelle zu füttern. Nicht heimlich über Umwege — direkt per Seeding, wie jeder x-beliebige Pirat.
Die Zahlen
- 80 TB** — Menge der angeblich getorrenteten urheberrechtlich geschützten Werke
- Sammelklage** — eingereicht von Autoren wegen Urheberrechtsverletzung
- Contributory Infringement** — der juristische Vorwurf: Beihilfe zur Piraterie
Metas Verteidigungstrick
Letzte Woche zog Meta ein Urteil des Supreme Court aus dem Hut. Das Gericht hatte entschieden, dass Internetanbieter nicht für Piraterie in ihren Netzwerken haften. Metas Argument: Nur weil wir wissen, wie Torrenting funktioniert, sind wir nicht schuldig.
Das Problem dabei: Meta war kein passiver Netzwerkbetreiber. Meta hat aktiv geseedet. Das ist, als würde ein Einbrecher argumentieren, dass der Schlüsseldienst ja auch Schlösser öffnet.
💡 Was das bedeutet
Dieser Fall könnte zum Präzedenzfall werden, wie KI-Unternehmen an Trainingsdaten kommen dürfen. Wenn Meta damit durchkommt, ist die Botschaft klar: Klau was du willst, solange du genug Anwälte hast. Die Autoren hatten zuletzt Glück vor Gericht — ihre Klage wurde nicht abgewiesen, was für Sammelklagen gegen Big Tech selten genug ist.