🚨 KI-CRIME
Meta versteckt Gesichtserkennung in Ray-Ban-App
Forscher haben in der Meta-AI-App Code für Gesichtserkennung per Smart Glasses gefunden. Aktiviert ist die Funktion nicht — eingebaut aber schon ziemlich weit.
Forscher haben in der Meta-AI-App Code für Gesichtserkennung per Smart Glasses gefunden. Aktiviert ist die Funktion nicht — eingebaut aber schon ziemlich weit.
Was konkret drinsteckt
Der Code soll Gesichter über die Kameras der Ray-Ban Meta erkennen und zuordnen können. Meta hat ihn offenbar still und heimlich in die Begleit-App geschoben. Niemand hat darüber gesprochen — bis ihn jemand entdeckt hat.
- Wo:** Meta-AI-App, die zu den Ray-Ban Meta Smart Glasses gehört
- Status:** Funktion ist im Code vorhanden, aber nicht freigeschaltet
- Hardware:** Brille mit Kamera, Mikrofon und KI-Assistent
- Problem:** Keine offizielle Ankündigung, keine Einwilligung
💡 Was das bedeutet
Eine Brille, die fremde Gesichter erkennt, ist in der EU rechtlich ein Minenfeld. Die DSGVO verbietet biometrische Erkennung ohne ausdrückliche Einwilligung — und zwar nicht nur die der Träger, sondern auch der Erfassten. Wer eine solche Brille im Café trägt, scannt halb Berlin mit.
✅ Pro
- Bisher nur Code, kein aktives Feature
- Meta könnte die Funktion theoretisch nie ausrollen
❌ Con
- Heimlich eingebaut, ohne Transparenz
- Smart Glasses sind als Überwachungstool kaum erkennbar
- DSGVO-Konflikt programmiert
- Vertrauensverlust nach Cambridge Analytica reloaded
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer Gesichtserkennung in eine Brille einbaut und „nicht aktiviert" sagt, plant sie für später — sonst wäre der Code gar nicht erst da.
Quelle: Heise KI
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