🚨 KI-CRIME
Ofcom zieht Daumenschrauben gegen Deepfake-Pornos an
Großbritannien macht Ernst. Die Medienaufsicht Ofcom zwingt Plattformen, KI-generierte Intimbilder aktiv zu jagen — nicht erst auf Zuruf zu löschen.
Großbritannien macht Ernst. Die Medienaufsicht Ofcom zwingt Plattformen, KI-generierte Intimbilder aktiv zu jagen — nicht erst auf Zuruf zu löschen.
Was konkret passiert ist
Ofcom aktualisiert seine Codes of Practice. Social Media, Messenger und Foren müssen Deepfake-Pornos und sogenannte "Revenge Porn"-Bilder erkennen und entfernen. Die Regeln zielen vor allem auf Material, das Frauen und Mädchen demütigen soll.
💡 Was das bedeutet
Bisher reagierten Plattformen meist nur auf Meldungen. Jetzt müssen sie selbst suchen — proaktiv, mit Filtern und Erkennungstools. Wer das nicht tut, riskiert Strafen nach dem Online Safety Act.
- Pflicht:** Erkennung statt Reaktion
- Zielgruppe:** Frauen und Mädchen als Hauptopfer
- Gegner:** KI-Tools, die Nacktbilder in Sekunden generieren
- Rechtsrahmen:** UK Online Safety Act
✅ Pro
- Endlich aktive Pflicht statt Lippenbekenntnisse
- Klare Verantwortung bei den Plattformen
- Bezieht KI-generiertes Material explizit ein
❌ Con
- Erkennung von Deepfakes technisch schwierig
- Täter weichen auf Telegram-Gruppen und Darknet aus
- Strafverfolgung über Grenzen hinweg bleibt zahnlos
🤖 NERDMAN-URTEIL
Richtige Richtung, aber solange die Apps zum Nacktrechnen mit zwei Klicks im Play Store landen, kämpft Ofcom mit dem Wassereimer gegen den Dammbruch.
Quelle: The Guardian AI
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