Perplexity AI gibt eure Chats an Meta und Google weiter
Eine Sammelklage trifft Perplexity AI mitten ins Herz. Der Vorwurf: Das Unternehmen schleust persönliche Nutzerdaten aus Chats direkt an Meta und Google — über eingebaute Tracker.
Was passiert ist
Perplexity verkauft sich als die smarte, saubere Alternative zu Google. Datenschutz? Klar doch. Doch laut der Klage laufen im Hintergrund Tracker mit, die eure Gespräche an die größten Datenkraken des Planeten weiterleiten. Bloomberg berichtet über die Sammelklage.
Die Masche
- Was:** Persönliche Daten aus Nutzer-Chats werden an Dritte übermittelt
- An wen:** Meta und Google — ausgerechnet
- Wie:** Über eingebettete Tracker in der Plattform
- Wer klagt:** Sammelklage von betroffenen Nutzern
Was das bedeutet
Wer Perplexity nutzt, hat dort vermutlich sensible Suchanfragen eingegeben — Gesundheitsfragen, Finanzen, private Probleme. Wenn diese Daten bei Meta und Google landen, ist das kein kleiner Datenschutz-Patzer. Das ist ein Geschäftsmodell.
Pro Perplexity (bisher)
- Schnelle, quellenbasierte Antworten
- Wirbt mit Privatsphäre als Vorteil gegenüber Google
Con (jetzt bekannt)
- Tracker übermitteln Chatdaten an Dritte
- Genau die Firmen, gegen die man angeblich antritt, bekommen die Daten
- Nutzer wurden offenbar nicht ausreichend informiert
Der Widerspruch
Perplexity positioniert sich als die datenschutzfreundliche Suchmaschine der Zukunft. Gleichzeitig füttert man Meta und Google mit genau den Daten, die Nutzer dort bewusst nicht eingeben wollten. Das ist nicht nur ein PR-Problem. Das ist Vertrauensbruch mit Ansage.