Perplexity soll Nutzerdaten an Meta und Google weitergeben
Die KI-Suchmaschine Perplexity steht unter schwerem Verdacht. Laut Bloomberg soll das Unternehmen Nutzerdaten an Meta und Google weitergegeben haben — ausgerechnet an die größten Datenkraken der Branche.
Was bekannt ist
Perplexity AI positioniert sich seit Monaten als die datenschutzfreundliche Alternative zu Google. Die App hat Millionen Nutzer, die genau deshalb gewechselt sind. Jetzt der Vorwurf: Die Maschine soll Daten mit genau den Konzernen geteilt haben, vor denen sie angeblich schützt.
Zahlenbox
- $34,5 Mrd.** — Perplexitys Gebot für Googles Chrome-Browser
- 2 Konzerne** — Meta und Google als angebliche Datenempfänger
- Millionen** — Nutzer, die Perplexity als Google-Alternative nutzen
Die Ironie des Ganzen
Perplexity wollte Chrome kaufen, um Google im Suchmarkt anzugreifen. Gleichzeitig soll das Unternehmen Nutzerdaten genau an diesen Konkurrenten geschickt haben. Das ist, als würde ein Tresor-Hersteller die Schlüssel beim Einbrecher lagern.
💡 Was das bedeutet
Der Vorwurf ist bisher unbestätigt — keine Klage, keine offizielle Untersuchung. Aber allein die Anschuldigung ist Gift für ein Unternehmen, das auf Vertrauen gebaut ist. Wer einmal als Datenweitergeber in der Schlagzeile steht, wird den Ruf schwer wieder los.
✅ Pro
- Bisher nur Vorwurf, keine Beweise öffentlich
- Perplexity kann sich noch verteidigen
❌ Con
- Reputationsschaden bereits eingetreten
- Nutzer sind wegen Datenschutz zu Perplexity gewechselt — genau dieses Versprechen wäre gebrochen
- Meta und Google als Empfänger macht es maximal heikel