🚨 KI-CRIME
Phisher bauen Fake-Apps mit No-Code-KI
Cyberkriminelle missbrauchen die No-Code-Plattform Bubble, um täuschend echte Phishing-Seiten gegen Microsoft-Konten zu bauen. Die Masche ist simpel — und genau deshalb so ...
Cyberkriminelle missbrauchen die No-Code-Plattform Bubble, um täuschend echte Phishing-Seiten gegen Microsoft-Konten zu bauen. Die Masche ist simpel — und genau deshalb so gefährlich.
So läuft der Angriff
Bubble ist eigentlich für Leute gedacht, die ohne Programmierkenntnisse Web-Apps bauen wollen. Drag-and-Drop, fertig. Genau das machen sich die Angreifer zunutze: Sie erstellen mit der Plattform Fake-Login-Seiten, die Microsoft-Zugangsdaten abgreifen.
Warum das so gut funktioniert
- Legitime Domain:** Die Phishing-Seiten laufen auf Bubble-Servern — Sicherheitsfilter stufen die Domain als vertrauenswürdig ein
- Kein Code nötig:** Jeder Idiot kann damit in Minuten eine überzeugende Fake-Seite bauen
- Schwer zu erkennen:** Standard-Phishing-Erkennung schlägt nicht an, weil der Host sauber ist
💡 Was das bedeutet
No-Code-Plattformen werden zur Waffe. Wer früher Phishing-Kits im Darknet kaufen musste, klickt sich heute eine Betrugsseite zusammen wie einen Shopify-Store. Für Unternehmen heißt das: Domain-basierte Filterung allein reicht nicht mehr. Die Angreifer verstecken sich hinter seriöser Infrastruktur.
Pro (für die Angreifer)
- Kostenlose Hosting-Infrastruktur
- Vertrauenswürdige Domain umgeht Filter
- Null technische Skills nötig
Con (für alle anderen)
- Klassische Erkennung versagt
- Bubble hat kein wirksames Screening
- Microsoft-Nutzer im Fadenkreuz — also fast jeder
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wenn Oma mit Drag-and-Drop eine Phishing-Seite bauen kann, hat die Security-Branche ein größeres Problem als jede KI-Apokalypse.
Quelle: BleepingComputer
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