Rosen Law Firm jagt gleich 3 Firmen auf einmal
Eine New Yorker Anwaltskanzlei schießt im Akkord: Rosen Law Firm hat Ermittlungen gegen drei börsennotierte Unternehmen gleichzeitig angekündigt. Drei Pressemitteilungen, drei Firmen, ein Textbaustein.
Die Beschuldigten
- Wellchange Holdings** (NASDAQ: WCT) — angeblich irreführende Geschäftsinformationen
- Reitar Logtech Holdings** (NASDAQ: RITR) — angeblich irreführende Geschäftsinformationen
- CleanCore Solutions** (NYSE: ZONE) — angeblich irreführende Geschäftsinformationen
Der Vorwurf ist bei allen drei identisch: Die Unternehmen sollen Anleger mit falschen oder irreführenden Angaben getäuscht haben.
Was auffällt
Die Pressemitteilungen lesen sich wie Copy-Paste. Firma raus, neue Firma rein, fertig. Rosen Law Firm verschickt diese Meldungen über Business Wire und sie landen bei Dutzenden Nachrichtenportalen. Drei Quellen berichten — aber es ist dreimal dieselbe Kanzlei mit demselben Text.
💡 Was das bedeutet
Securities Class Action Investigations klingen dramatisch, sind aber erstmal nur Ermittlungen. Kein Urteil, keine Anklage, keine bewiesene Schuld. Solche Meldungen sind Teil des Geschäftsmodells von Investor-Rights-Kanzleien: Aktionäre einsammeln, Sammelklage vorbereiten, Honorar kassieren.
✅ Pro
- Anlegerschutz ist grundsätzlich wichtig
- Kanzleien wie Rosen arbeiten ohne Vorabkosten für Anleger
❌ Con
- Textbaustein-Pressemitteilungen wirken unseriös
- Kein konkreter Beweis in den Meldungen genannt
- Mit KI hat das Ganze exakt nichts zu tun