Russischer Hacker kassiert 81 Monate US-Knast
Aleksei Volkov hat Firmennetzwerke aufgebrochen und die Zugänge an Ransomware-Gangs vertickt. Jetzt sitzt er fast sieben Jahre in einem amerikanischen Gefängnis.
Was der Typ gemacht hat
Volkov war ein sogenannter Initial Access Broker. Er hat sich in Unternehmensnetzwerke gehackt — und die Zugangsdaten dann an Erpresser-Banden weiterverkauft. Die haben damit Ransomware-Angriffe gefahren, Daten verschlüsselt, Millionen kassiert.
Ein digitaler Schlüsseldienst für Kriminelle.
Die Zahlen
- 81 Monate** — Haftstrafe für Volkov
- Millionen Dollar** — Schaden bei den Opfern
- Mehrere Angriffe** — direkt auf seine verkauften Zugänge zurückgeführt
Wie das Geschäftsmodell funktioniert
Die Arbeitsteilung in der Cybercrime-Szene ist längst industriell organisiert. Einer knackt die Tür, der nächste schleust die Ransomware ein, der dritte kassiert das Lösegeld. Volkov war Spezialist für Schritt eins.
💡 Was das bedeutet
Die US-Justiz greift inzwischen härter durch gegen die Zulieferer im Ransomware-Ökosystem. Nicht nur die Erpresser selbst, sondern auch die Türöffner landen im Knast. Das Signal ist klar: Wer den Einbruch ermöglicht, haftet wie der Einbrecher.