🚨 KI-CRIME
ShinyHunters erpresst 275 Millionen Schüler-Daten
Ed-Tech-Riese Instructure hat zwei Hacker-Angriffe auf seine Lernplattform Canvas binnen zwei Wochen bestätigt. Die Erpresser-Crew ShinyHunters droht jetzt mit dem Leak.
Ed-Tech-Riese Instructure hat zwei Hacker-Angriffe auf seine Lernplattform Canvas binnen zwei Wochen bestätigt. Die Erpresser-Crew ShinyHunters droht jetzt mit dem Leak.
Was konkret passiert ist
Canvas ging am vergangenen Donnerstag offline. Tausende Universitäten und Schulen standen plötzlich ohne ihr digitales Klassenzimmer da. Instructure entschuldigte sich — und musste kurz darauf einräumen, dass es nicht bei einem Vorfall blieb.
- 275 Mio.** — betroffene Schüler, Lehrer und Mitarbeiter laut ShinyHunters
- 9.000** — Schulen, Colleges und Unis weltweit im Fadenkreuz
- 2** — bestätigte Eindringversuche in nur 14 Tagen
- 1** — neue Pay-or-Leak-Deadline läuft
📅 Timeline
- Erste Woche:** ShinyHunters dringt erstmals in Canvas ein
- Donnerstag:** Canvas geht offline, Schulbetrieb steht still
- Kurz danach:** Zweiter Eindringversuch wird bekannt
- Jetzt:** Erpresser setzen neue Frist — zahlen oder Daten landen im Netz
💡 Was das bedeutet
Wer Canvas nutzt, hat keine Wahl mehr. Schulen können Daten nicht zurückziehen — Noten, Hausaufgaben, Personalakten liegen in Servern, die Instructure offenbar nicht im Griff hat. Eltern minderjähriger Schüler haben gerade gelernt: Ihre Kinder sind Teil eines Erpressungsdeals.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer 275 Millionen Schüler-Datensätze hostet und sich zweimal in zwei Wochen ausräumen lässt, hat bei IT-Security geschlafen — und sollte sich Strafanzeigen statt Quelle: The Register AI
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