🚨 KI-CRIME
Siebenjährige basteln Deepfakes — und lachen dabei
In britischen Klassenzimmern kleben Kinder fremde Gesichter auf fremde Körper. Sie finden's lustig. Die Tech macht's möglich — und keiner stoppt sie.
In britischen Klassenzimmern kleben Kinder fremde Gesichter auf fremde Körper. Sie finden's lustig. Die Tech macht's möglich — und keiner stoppt sie.
Was konkret passiert
Eine Medienpädagogin berichtet von Workshops in Grundschulen. Schüler ab sieben Jahren zeigen ihr stolz selbstgebaute Deepfakes von Mitschülern. Inhalt: erfundene Aussagen, montierte Körper, Spott auf Knopfdruck.
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Manche sind sieben Jahre alt. Für sie ist es einfach Spaß.— Bericht aus dem AI Journal
Die Zahlen zum Problem
- 7 Jahre** — das Alter, in dem Kinder bereits Deepfake-Apps bedienen
- 0** — Sekunden Reflexion über Folgen für das Opfer
- Lebenslang** — bleibt der digitale Footprint des manipulierten Kindes
- Kostenlos** — sind die meisten Apps, die das ermöglichen
Pro und Con der Technologie im Kinderzimmer
#### Pro
- Kreativität wird früh gefördert
- Medienkompetenz entsteht durch Anwendung
#### Con
- Opfer haben keine Kontrolle über ihr Gesicht
- Mobbing skaliert auf Hollywood-Niveau
- Einmal hochgeladen — für immer im Netz
- Kinder kapieren null, was sie da anrichten
💡 Was das bedeutet
Eltern und Schulen hinken Jahre hinterher. Während Politiker über KI-Gesetze schwadronieren, basteln Zweitklässler bereits Rufmord-Videos in der Pause. Die Tools sind da, die Aufklärung nicht.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer Siebenjährigen Deepfake-Apps in die Hand drückt und sich wundert, dass Mobbing eskaliert, hat in den letzten zehn Jahren geschlafen.
Quelle: The AI Journal
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