xAI klaut heimlich Claude für eigene Coding-Modelle
Elon Musks KI-Firma xAI hat monatelang Anthropics Claude angezapft, um die eigene Konkurrenz zu trainieren. Selbst nach der Zugangssperre ging das Spiel über Privat-Accounts und Drittdienste weiter.
Was konkret passiert ist
xAI destillierte laut The Information über Monate Anthropics Top-Modell Claude. Die Outputs flossen direkt ins Training der xAI-Coding-Modelle. Als Anthropic den Zugang kappte, wechselte xAI auf private Accounts und den Dienst Blackbox AI.
Timeline des Klau-Skandals
- Vor Sperre:** xAI nutzt Claude offiziell, destilliert Outputs
- Nach Sperre:** Zugriff geht über private Accounts weiter
- Workaround:** Drittdienst Blackbox AI als Tarnkanal
- Heute:** Pretraining-Team auf unter fünf Personen geschrumpft
Die harten Zahlen
- <5** — Personen im Pretraining-Team von xAI heute
- Mehrere** — Führungskräfte, die zuletzt das Schiff verließen
- Millionen $** — Rechenpower, die Musk an Anthropic und Google vermietet
- Monate** — Zeitraum des heimlichen Claude-Zugriffs
💡 Was das bedeutet
Musk verkauft öffentlich Grok als unabhängige Konkurrenz, intern hängt das Coding-Modell am Tropf von Anthropic. Wer eigene Frontier-Modelle bauen will, aber die Konkurrenz destilliert, ist kein Herausforderer — sondern ein Trittbrettfahrer mit großer Klappe.
Wir bauen die wahrheitssuchendste KI der Welt.— Elon Musk, CEO xAI
Die Realität sieht anders aus. Musk vermietet seine teuer eingekaufte H100-Power inzwischen lieber an Anthropic und Google, statt selbst zu trainieren. Aus dem Frontier-Lab wird ein GPU-Vermieter mit ToS-Bruch im Portfolio.