OpenAI macht Open Source — und liefert ab
OpenAI hat neue Open-Source-Modelle rausgehauen. Die heißen GPT-OSS und sollen zeigen: Wir können auch offen. Together AI hat sie direkt gegen o4-mini getestet.
Der Benchmark-Check
Together AI — selbst kein kleiner Player im Open-Source-Game — hat die neuen Modelle durch echte Aufgaben gejagt. Kein synthetischer Labortest, sondern Real-World-Vergleich gegen OpenAIs eigenes Reasoning-Modell o4-mini.
Das ist der entscheidende Punkt: OpenAI lässt seine offenen Modelle gegen die eigene geschlossene Konkurrenz antreten. Entweder maximales Selbstvertrauen oder maximale PR-Strategie.
Was Das Bedeutet
- Wer:** OpenAI (offene Modelle) vs OpenAI (o4-mini, geschlossen)
- Tester:** Together AI, eines der größten Open-Source-Inference-Unternehmen
- Vergleich:** Praxistests, keine Cherry-Picked-Benchmarks
OpenAI fährt damit zweigleisig. Geschlossene Premium-Modelle für zahlende Kunden, offene Modelle für die Community. Das Kalkül ist klar: Entwickler an das Ökosystem binden, bevor Llama und Mistral alles abräumen.
Offene Modelle, Geschlossenes Spiel
Meta, Mistral, Google — alle drücken Open-Weight-Modelle raus. OpenAI kam spät zur Party, will aber jetzt zeigen, dass ihre offenen Modelle nicht nur Resteverwertung sind. Ob sie o4-mini wirklich das Wasser reichen können, hängt von den konkreten Tasks ab. Together AI liefert die Zahlen.