KI-Agent knackt Firefox — 22 Sicherheitslücken in 14 Tagen
Claude Opus 4.6 hat sich durch den Firefox-Code gefressen. Ergebnis: 22 Schwachstellen aufgedeckt, davon 14 mit hohem Schweregrad.
Was genau passiert ist
Anthropics Topmodell wurde als autonomer Security-Agent auf den Firefox-Quellcode losgelassen. Zwei Wochen später lagen 22 bestätigte Vulnerabilities auf dem Tisch. Kein Spielzeug-Benchmark, sondern echte Bugs in echter Software.
- Gefundene Schwachstellen:** 22
- Davon hochkritisch:** 14
- Zeitraum:** 2 Wochen
- Bonus:** Funktionierende Exploits für 2 der Bugs gleich mitgeliefert
Warum das zählt
Die Zahl klingt erstmal nach PR-Stunt. Ist sie aber nicht. Fast 20 Prozent aller kritischen Firefox-Schwachstellen wurden 2025 gefixt — ein KI-Agent, der in diesem Tempo nachliefert, verschiebt die Kräfteverhältnisse.
Verteidiger im Vorteil — noch
Aktuell profitieren vor allem die Guten. Security-Teams können mit solchen Agents Lücken finden, bevor Angreifer es tun. Aber die gleiche Technologie steht auch der anderen Seite zur Verfügung. Das Wettrüsten hat begonnen.
Dass Claude nicht nur Schwachstellen findet, sondern gleich funktionierende Exploits schreibt, zeigt: Wir reden nicht mehr über theoretische Fähigkeiten. Das Ding liefert.