OpenAI gräbt 10 Jahre altes Projekt aus
OpenAI hat „Universe" veröffentlicht. Eine Plattform, die KI an Games, Websites und Apps trainieren soll. Klingt nach dem großen Wurf. Ist es aber nicht.
Denn Universe ist von 2016. Ja, richtig gelesen: zweitausendsechzehn. Das Ding ist älter als GPT-1. Damals wollte OpenAI noch „General Intelligence" messen, indem Agenten Browsergames zocken. Die Idee war cool — vor einer Dekade.
Seitdem hat sich die Welt weitergedreht. OpenAI selbst baut heute Agenten, die Computer bedienen, Code schreiben und im Web recherchieren. Universe war der Urgroßvater dieser Vision. Aber eben nur das: ein Fossil aus einer anderen Ära der KI-Forschung.
Wer heute nach Agent-Benchmarks sucht, hat bessere Optionen. SWE-bench, WebArena, OSWorld — alles moderner, alles relevanter. Universe hat seinen historischen Platz, aber keinen praktischen Nutzen mehr.