🧪 EXPERIMENTAL
100 KI-Agenten coden parallel — für 1,3 Millionen
Peter Steinberger lässt für sein Open-Source-Projekt OpenClaw rund 100 Codex-Instanzen rund um die Uhr laufen. Die Rechnung von OpenAI: 1,3 Millionen Dollar. Pro Monat.
Peter Steinberger lässt für sein Open-Source-Projekt OpenClaw rund 100 Codex-Instanzen rund um die Uhr laufen. Die Rechnung von OpenAI: 1,3 Millionen Dollar. Pro Monat.
Die Zahlen, die wehtun
- $1,3 Mio.** — monatliche OpenAI-API-Kosten
- 100** — parallel laufende Codex-Agenten
- 3** — Personen im gesamten Team
- $433.000** — Kosten pro Teammitglied pro Monat
Was Steinberger eigentlich vorhat
Das ist kein Produkt-Launch, das ist ein Experiment. Steinberger will wissen, wie Softwareentwicklung aussieht, wenn Token-Kosten egal sind. Drei Menschen, hundert Agenten, ein Open-Source-Repo — alles auf maximaler Stufe.
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Ich will herausfinden, was passiert, wenn Compute kein Limit mehr ist.— sinngemäß Peter Steinberger, Gründer OpenClaw
💡 Was das bedeutet
Wer heute über AI-Coding redet, denkt in Token-Budgets und Limits. Steinberger denkt in Schwärmen. Falls das funktioniert, ist die Frage nicht mehr "wie viele Entwickler brauchen wir", sondern "wie viele Agenten verträgt unser GitHub".
✅ Pro
- Echtes Forschungs-Setup statt Marketing-Demo
- Open Source, also nachvollziehbar
- Zeigt das Endgame der Agent-Ökonomie
❌ Con
- $1,3M Brutto-Verbrennung ohne klares Geschäftsmodell
- Nur durchhaltbar mit tiefen Taschen oder Sponsoren
- Keiner weiß, ob 100 Agenten besser sind als 10 gute
🤖 NERDMAN-URTEIL
Endlich mal jemand, der nicht über Agents schwadroniert, sondern den Geldhahn aufdreht — auch wenn am Ende vielleicht nur ein sehr teurer Linter rauskommt.
Quelle: The Decoder
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