🧪 EXPERIMENTAL
KI liest deine Slack-Nachrichten — und bewertet dich
Forscher haben sieben große KI-Modelle auf 27.188 Slack-Nachrichten losgelassen. Die Aufgabe: Wer kann was im Unternehmen?
Forscher haben sieben große KI-Modelle auf 27.188 Slack-Nachrichten losgelassen. Die Aufgabe: Wer kann was im Unternehmen?
Was die Forscher gemacht haben
43 Mitarbeiter, 27.188 Nachrichten, sieben Modelle. Gemini, Claude, GPT — alle mussten raten, welche Skills jeder Mitarbeiter hat. Verglichen wurde mit Selbsteinschätzungen von 27 Teilnehmern.
- 27.188** — analysierte Slack-Messages
- 43** — überwachte Mitarbeiter
- 27** — Teilnehmer mit Selbsteinschätzung
- 7** — getestete LLMs im Vergleich
- Zero-Shot** — kein Training, nur kalter Blick auf die Chats
✅ Pro
- Löst echtes Problem: "Wer kann eigentlich was?"
- Funktioniert ohne aufwendiges HR-Mapping
- Gemini 2.5 Flash liefert offenbar brauchbare Ergebnisse
❌ Con
- Massive Datenschutz-Bombe
- Slack-Geschwätz ≠ echte Kompetenz
- Studie hat nur 27 Vergleichswerte — winzige Basis
- Kein Tool, kein Release, nur Paper
💡 Was das bedeutet
Wenn das Schule macht, scannt dein Chef bald jede Slack-DM, jedes Meme, jedes "lol". Algorithmen entscheiden dann, ob du der "Python-Typ" oder die "Excel-Praktikantin" bist. Performance-Reviews ohne dein Wissen — schöne neue Bürowelt.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Cooles Forschungs-Spielzeug, gruselige Anwendung — wer das produktiv einsetzt, hat den Betriebsrat schneller am Hals als das Modell laden kann.
Quelle: arXiv AI/ML/NLP
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