Microsoft bastelt heimlich an KI-Assistent OpenClaw
Während alle auf Copilot starren, werkelt ein kleines Team bei Microsoft im Verborgenen. Ihr Ziel: Den perfekten, proaktiven KI-Assistenten bauen. Das Projekt heißt OpenClaw.
Was konkret passiert ist
Ein Team unter Corporate Vice President Omar Shahine experimentiert mit einem Open-Source-Framework. OpenClaw soll nicht nur ein virtueller Assistent sein, sondern eine Plattform zum Bauen und Verwalten proaktiver Agenten. Ein direkter Angriff auf das alte Problem.
Die Microsoft-Assistenten-Timeline
- 1997:** Clippy ("Ich sehe, Sie schreiben einen Brief...")
- 2014:** Cortana wird gestartet
- 2023:** Copilot wird in alles integriert
- 2026:** Internes OpenClaw-Experiment läuft
Wie OpenClaw funktionieren soll
Es ist ein Framework, keine fertige App. Entwickler können damit Agenten bauen, die nicht nur auf Befehle reagieren, sondern vorausschauend handeln. Den Kalender checken, Mails priorisieren, Meetings vorbereiten – alles automatisch.
✅ Pro
- Open Source:** Transparent, community-getrieben
- Proaktiv:** Agenten handeln von selbst
- Plattform:** Ermöglicht viele spezialisierte Helfer
❌ Con
- Experimentell:** Kein Release-Datum in Sicht
- Intern:** Nur ein kleines Team, kein Top-Priority
- Hürde:** Proaktive KI ist verdammt schwer zu meistern
Was das bedeutet
Microsoft will nicht noch einen reaktiven Chatbot. OpenClaw zielt auf echte, autonome digitale Assistenten ab. Wenn es klappt, könnte es Copilot und alles Bisherige obsolet machen. Es ist ein Forschungsprobe ins Herz der nächsten KI-Ära.