🧪 EXPERIMENTAL
RSS soll Vibe-Coded-Apps retten
Simon Willison greift eine Idee von Matt Webb auf: Ein RSS-Feed für die Flut an persönlichen Mini-Apps, die durch Vibe-Coding entstehen. Willison hat Claude prompt einen Atom-Feed ...
Simon Willison greift eine Idee von Matt Webb auf: Ein RSS-Feed für die Flut an persönlichen Mini-Apps, die durch Vibe-Coding entstehen. Willison hat Claude prompt einen Atom-Feed in seine eigene Tool-Sammlung einbauen lassen.
Worum es geht
Vibe-Coding macht App-Entwicklung billig und persönlich. Apps werden zu Wegwerf-Werkzeugen — gebaut für einen Zweck, einen Nachmittag, eine Person. Webb fragt: Wie teilt man das eigentlich noch sinnvoll?
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I would love an RSS web feed for all those various tools and apps pages, each item with an "Install" button. (But install to where?)— Matt Webb
💡 Was das bedeutet
Apps werden zu Blogposts. Wer früher eine Website launchte, pusht heute ein Mini-Tool raus — Tendenz: täglich. Ohne Feed-Layer versinkt der ganze Krempel im Rauschen.
✅ Pro
- Dezentrale Verteilung ohne App Store
- Standard existiert seit 25 Jahren
- Lädt zum Selber-Hosten ein
❌ Con
- "Install to where?" bleibt ungelöst
- Keine Sandbox, kein Trust-Layer
- RSS-Reader sind eine Nische
🤖 NERDMAN-URTEIL
Hübscher Gedanke von zwei klugen Köpfen — aber bis jemand das "Install"-Problem löst, bleibt's eine Bastler-Romantik.
Quelle: Simon Willison
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