🧪 EXPERIMENTAL
Simon baut KI-Tool im Camping-Zelt
Während andere am Lagerfeuer sitzen, baut Simon Willison auf seinem Handy ein komplettes Naturbeobachtungs-Tool. Mit Claude Code. Im Wald.
Während andere am Lagerfeuer sitzen, baut Simon Willison auf seinem Handy ein komplettes Naturbeobachtungs-Tool. Mit Claude Code. Im Wald.
Was Simon gebaut hat
Der Entwickler wollte seine iNaturalist-Sichtungen aus zwei Accounts gruppiert sehen — geordnet nach Zeit und Ort. Also schrieb er sich kurzerhand selbst ein Tool. Komplett vom Smartphone aus.
So funktioniert das Ding
- Name:** inaturalist-clumper
- Sprache:** Python CLI
- Logik:** Bündelt Sichtungen, die innerhalb von 2 Stunden und 5 km passieren
- Pipeline:** Läuft als Git-Scraping-Repo unter simonw/inaturalist-clumps
- Build-Ort:** Zeltplatz. Kein Witz.
💡 Was das bedeutet
Coden auf dem Handy galt jahrelang als Krampf. Mit KI-Assistenten wie Claude Code wird daraus ein Wochenend-Hobby. Wer eine Idee hat, braucht keinen Schreibtisch mehr — nur noch Handyempfang und Lust.
✅ Pro
- Persönliches Tool in Stunden gebaut
- Open Source auf GitHub
- Echter Use Case (eigene Naturdaten)
❌ Con
- Nische: Nur was für iNaturalist-Nutzer
- Setup verlangt Python-Grundwissen
- Keine UI, reines CLI
🤖 NERDMAN-URTEIL
Das ist die wahre KI-Revolution — nicht AGI-Geschwafel, sondern ein Typ, der im Schlafsack ein Tool zusammenklickt, das vorher Wochen gedauert hätte.
Quelle: Simon Willison
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