DeepSeeks CEO ist seit einem Jahr verschwunden
Liang Wenfeng, Gründer und Chef von DeepSeek, hat sich seit über einem Jahr nicht mehr öffentlich gezeigt. Niemand weiß, wo er ist. Und jetzt taucht plötzlich ein neuer Sprecher auf.
Was wir wissen
Das Startup aus Hangzhou hat gerade sein neues V4-Modell veröffentlicht — diesmal in Zusammenarbeit mit Huawei. Die Preise? Aggressiv niedrig, wie immer. Aber der Mann, der DeepSeek zum globalen KI-Phänomen gemacht hat, war bei alledem unsichtbar.
📅 Timeline
- Anfang 2025:** DeepSeek sorgt mit R1 weltweit für Panik in der US-Tech-Branche
- Seitdem:** Liang Wenfeng verschwindet komplett aus der Öffentlichkeit
- April 2026:** DeepSeek launcht V4 mit Huawei — ohne seinen CEO
Der neue Mann am Mikrofon
Statt Liang spricht jetzt offenbar jemand anderes für DeepSeek. Wer genau, bleibt unklar. Für ein Unternehmen, das die gesamte KI-Industrie aufgemischt hat, ist diese Geheimniskrämerei bemerkenswert. In China ist das Verschwinden von Tech-Gründern allerdings kein neues Phänomen — man erinnere sich an Jack Ma.
💡 Was das bedeutet
DeepSeek ist eines der wichtigsten KI-Unternehmen der Welt. Wenn der Gründer über ein Jahr lang nicht öffentlich auftritt, wirft das Fragen auf — über interne Machtkämpfe, politischen Druck oder schlicht den Wunsch nach Unsichtbarkeit. Für Partner und Investoren ist Stille kein gutes Zeichen.
✅ Pro
- DeepSeek liefert weiter ab — V4 ist draußen
- Huawei-Kooperation zeigt industrielle Stärke
- Niedrige Preise setzen OpenAI und Co. unter Druck
❌ Con
- CEO seit über einem Jahr nicht gesehen
- Null Transparenz über Führungsstruktur
- In China verschwinden Gründer selten freiwillig