Google ignoriert 600 Mitarbeiter — Pentagon-Deal steht
Sundar Pichai hatte die Wahl: auf seine Leute hören oder Milliarden-Verträge unterschreiben. Er hat sich entschieden.
Mehr als 600 Google-Angestellte haben ihren CEO in einem offenen Brief aufgefordert, klassifizierte KI-Arbeit für das US-Militär abzulehnen. Am selben Tag unterschrieb Google den Vertrag mit dem Pentagon.
Was konkret passiert ist
- 600+ Mitarbeiter** unterzeichneten den Protest-Brief an Pichai
- Forderung:** Keine klassifizierte KI-Arbeit fürs Militär
- Googles Antwort:** Vertrag wurde noch am selben Tag unterschrieben
- Juristen-Urteil:** Die Sicherheitsklauseln im Vertrag sind wirkungslos
📅 Timeline
- 2018:** Google cancelt Project Maven nach Mitarbeiter-Protesten — KI-Drohnen fürs Pentagon, Thema erledigt
- 2021:** Google gründet leise eine eigene Abteilung für Regierungsaufträge
- 2026:** Pentagon-Deal trotz 600 Unterschriften durchgedrückt
💡 Was das bedeutet
2018 hat Google bei Project Maven noch eingeknickt. Damals war KI-Militärarbeit ein PR-Risiko. Heute ist es ein Wachstumsmarkt — und Pichai weiß, dass Microsoft, Amazon und Palantir nicht auf ihn warten. Die interne Demokratie bei Big Tech ist tot. Wer glaubt, Mitarbeiter-Petitionen ändern noch irgendwas bei einem Billionen-Konzern, hat 2018 verpasst.
Sicherheitsklauseln? Papiertiger.
Juristen halten die im Vertrag enthaltenen Schutzmaßnahmen für wirkungslos. Das heißt: Google liefert klassifizierte KI-Technologie ans Militär — ohne echte Leitplanken, was damit passiert. "Don't be evil" war mal ein Firmenmotto. Jetzt ist es eine Punchline.