Musk heult vor Gericht: "War ein Narr"
Tag zwei im Prozess Musk gegen OpenAI. Der reichste Mann der Welt sitzt im Zeugenstand — und jammert über seine eigene Spende.
Was im Gerichtssaal passierte
Musk wiederholt seinen Vorwurf gleich mehrfach. Altman habe "eine Wohltätigkeitsorganisation gestohlen". Und gefährde damit die Menschheit.
Seine Anwälte malen ihn als Tech-Pionier mit Mission. Einer, der nur der Menschheit helfen wollte. Und dabei reingelegt wurde.
Ich war ein Narr, OpenAI zu finanzieren.— Elon Musk, im Zeugenstand
Timeline des Beefs
- 2015:** Musk und Altman gründen OpenAI als Non-Profit
- 2018:** Musk verlässt das Board nach internem Streit
- 2019:** OpenAI baut Profit-Arm, Microsoft investiert Milliarden
- 2024:** Musk reicht Klage gegen Altman und OpenAI ein
- 2026:** Musk steht im Zeugenstand und nennt sich selbst "Narr"
💡 Was das bedeutet
Hier zerlegt sich die Gründer-Generation der KI-Ära öffentlich. Zwei Männer, die zusammen das mächtigste KI-Labor der Welt aufbauten — heute Erzfeinde im Kreuzverhör. Wer heute eine Stiftung mit einem Tech-Milliardär gründet, sollte zweimal hinschauen.
Heute folgt das Kreuzverhör durch OpenAIs Anwälte. Die werden Musk fragen, warum er nach seinem Ausstieg sein eigenes KI-Labor xAI gründete. Und Grok baute, das ChatGPT angreifen soll.