QuantWare kassiert 152 Millionen für Quanten-Chip
Der Delfter Quantum-Spezialist QuantWare hat seine Series B abgeschlossen. Es ist die größte private Runde, die je in einen reinen Quantenprozessor-Bauer floss.
Die Zahlen
- €152 Mio.** — frisches Kapital in der Series B
- $178 Mio.** — umgerechnet in Dollar
- 10.000 Qubits** — Ziel der neuen VIO-40K-Architektur
- 100×** — größer als der aktuelle Stand der Technik
Wer mitmacht
Bei dieser Runde sind dicke Fische am Tisch.
- Neu dabei:** Intel Capital, IQT, ETF Partners
- Bleiben drin:** FORWARD.one, Invest-NL Deep Tech Fund
- Auch wieder dabei:** InnovationQuarter Capital, Ground State Ventures, Graduate Ventures
Intel Capital im Boot heißt: Der Chip-Riese will mitspielen, wenn Quantum erwachsen wird.
💡 Was das bedeutet
Quantum-Hardware ist kein KI, aber die Nachbarschaft. Wer in fünf Jahren Modelle trainiert oder Optimierungs-Probleme löst, wird Quanten-Co-Prozessoren brauchen. QuantWare positioniert sich als europäische Antwort auf IBM und Google — und Europa hat plötzlich einen Hardware-Champion, den es nicht hatte.
Warum die Runde besonders ist
Es ist die größte private Runde, die jemals in ein Unternehmen geflossen ist, das ausschließlich Quantenprozessoren baut. Kein Mischkonzern, kein Cloud-Anbieter mit Quantum-Sparte. Reine Hardware.
Das Versprechen: 10.000 Qubits in einer Architektur. Heutige State-of-the-Art-Maschinen liegen bei rund 100 Qubits.