Amazon schnappt sich OpenAI — Microsoft guckt dumm
OpenAI hat kaum die Exklusiv-Ehe mit Microsoft beendet, da steht schon der nächste Tech-Riese vor der Tür: Amazon Web Services.
Was passiert ist
AWS und OpenAI haben eine Partnerschaft verkündet. Einen Tag — einen einzigen Tag — nach dem Ende des Microsoft-Exklusivdeals. AWS-Chef Matt Garman bestätigte den Deal persönlich bei Bloomberg.
Aber da ist noch mehr
Amazon will nicht nur OpenAI-Modelle hosten. Der Konzern plant eigene KI-Produktivitätssoftware fürs Büro. Direkt gegen Microsoft 365 Copilot. Direkt gegen Google Workspace.
💡 Was das bedeutet
Der KI-Markt sortiert sich gerade komplett neu. OpenAI ist nicht mehr Microsofts exklusives Spielzeug — sondern ein freier Agent, der sich an den Meistbietenden verkauft. Und Amazon riecht Blut: Wenn AWS die OpenAI-Modelle auf seiner Cloud anbietet, wird Azure plötzlich sehr viel weniger besonders.
Zahlenbox
- 1 Tag** — So lange brauchte Amazon nach dem Microsoft-Split für den Deal
- $100+ Mrd.** — AWS-Jahresumsatz, jetzt mit OpenAI-Modellen im Angebot
- 3 Clouds** — OpenAI ist jetzt auf Azure, AWS und bald überall
📅 Timeline
- 2019:** Microsoft investiert $1 Mrd. in OpenAI, Exklusiv-Partnerschaft beginnt
- 2023:** OpenAI wird zum heißesten Namen in Tech, Microsoft profitiert massiv
- 2025:** Risse in der Beziehung, OpenAI verhandelt mit anderen Clouds
- April 2026:** Exklusivdeal endet — Amazon schlägt sofort zu
Die eigentliche Frage
Wer braucht hier wen mehr? OpenAI braucht Infrastruktur und Kunden. Amazon braucht die besten Modelle, um AWS relevant zu halten. Das ist kein Liebesheirat — das ist kaltes Geschäftskalkül auf beiden Seiten.